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Die Pest - der schwarze Tod

Description:  Im Mittelalter war Pest eine unterschiedslose Bezeichnung für alle tödlichen, epidemieartig auftretenden Krankheiten...
Author:Christian Wolpert
deutsch
  
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Die Pest - der schwarze Tod


Im Mittelalter war Pest eine unterschiedslose Bezeichnung für alle tödlichen, epidemieartig auftretenden Krankheiten.
Heute benennt man mit Pest ausschließlich eine schwere, ansteckende Infektionskrankheit bei Nagetieren und Menschen, die von dem Bakterium Yersina pestis hervorgerufen wird.
Beim Menschen kommen drei Formen der Pest vor:
die Beulenpest, die Lungenpest und die Pestepsis.
  • Am bekanntesten ist die Beulenpest; sie trägt den Namen, weil die Kranken an Leistenbeugen, Achselhöhlen oder Hals charakteristische Beulen bekommen. Übertragen wird die Beulenpest durch den Biss verschiedener Insekten, die gewöhnlich als Parasiten auf Nagetieren leben und sich einen neuen Wirt suchen, wenn der bisherige stirbt.
  • Bei der Lungenpest ist die Lunge der wichtigste Infektionsherd; hier erfolgt die Ansteckung häufig durch Tröpfcheninfektion von einer bereits infizierten Person. Von der Lunge aus kann sich die Infektion auf andere Körperteile ausbreiten, so dass es zur
  • Pestepsis kommt, einer Infektion des Blutes. Die Pestepsis kann auch unmittelbar entstehen, wenn verunreinigte Hände, Lebensmittel oder Gegenstände mit der Mund- oder Rachenschleimhaut in Berührung kommen.
Die Beulenpest verläuft ohne Behandlung in 30 bis 75 Prozent aller Fälle tödlich. Für die Lungenpest liegt die Sterblichkeit bei 95 Prozent, und wer an der Pestepsis erkrankt, stirbt fast immer. Erhalten Pestkranke eine angemessene Therapie mit Antibiotika, sterben nur fünf bis zehn Prozent von ihnen.



Symptome und Vorbeugung


Die ersten Symptome der Beulenpest sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Gliederschmerzen und ein allgemeines Unwohlsein.
Die Lymphknoten in der Leistenbeuge, den Achselhöhlen und am Hals schwellen an und schmerzen. Das Fieber ist von Schüttelfrost begleitet und steigt auf 38,3 bis 40,5°C. Puls und Atmung sind beschleunigt, und der Kranke wirkt erschöpft und teilnahmslos.
Die Beulen schwellen stark an.
Falls die Krankheit nicht tödlich verläuft, geht die Temperatur nach etwa fünf Tagen zurück, und etwa zwei Wochen später hat sie wieder den Normalwert erreicht. Andernfalls tritt nach etwa vier Tagen der Tod ein.
Bei der Lungenpest tritt zunächst schleimiger, mit dunklem Blut durchsetzter Auswurf auf, der später dünnflüssig und hellrot wird.
Die Pestepsis zeigt sich zunächst durch plötzlich einsetzendes, hohes Fieber; innerhalb einiger Stunden färbt sich die Haut der betroffenen Person dunkelrot, und oft stirbt der Kranke noch am selben Tag.
Die dunkelrote Farbe, die bei allen Pestkranken kurz vor dem Tod auftritt, ist die Folge des Atemversagens; sie hat der Pest den Namen „Schwarzer Tod“ eingebracht.

Die Pesthäufigkeit lässt sich durch viele Vorbeugungsmaßnahmen vermindern, wie zum Beispiel durch bessere hygienische Verhältnisse, direkte Bekämpfung von Ratten...
Hungersnöte, die zu einer geringeren Widerstandskraft gegen die Krankheit führen, begünstigten die Ausbreitung.

  
Siehe auch:
Sonstige Artikel:
Stargate - The Ark of Truth: Die Quelle der Wahrheit
Bürgerliches Gesetzbuch BGB: mit Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz, BeurkundungsG, BGB-Informationspflichten-Verordnung, Einführungsgesetz, ... Rechtsstand: 1. August 2012
Edition Vol. 23
 
   
 
     
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